Paradontitis Drucken E-Mail

Parodontose, oder richtiger gesagt die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates und betrifft das Zahnfleisch, die Zahnwurzel und den ihn umgebenden Knochen. Sie kann in verschiedenen Formen in Erscheinung treten. Die häufigste Variante ist die schleichende und zumeist schmerzfreie über Jahre hinweg verlaufende Erwachsenenparodontitis, die als häufigste Ursache für den Zahnausfall anzusehen ist.

Die Hauptursache für die Erkrankung ist der bakterielle Zahnbelag, welcher sich im Bereich des Zahnfleisches und der Zahnoberfläche ansiedelt. In weiterer Folge kommt es zu Zahnsteinbildung und Vermehrung der Bakterien und Produktion ihrer Toxine, welche den Zahnhalteapparat zerstören. Es entsteht Zahnfleischbluten, Schwellung und teilweise auch Schmerzen. Findet keine adäquate Behandlung statt, so entstehen Zahntaschen, welche sich langsam in die Tiefe ausdehnen und schließlich den Knochen um die Zahnwurzel zerstören. Die Folge ist Lockerung des Zahnes und Zahnausfall.

Da es sich hierbei um eine bakterielle Erkrankung handelt ist der wichtigste Ansatzpunkt für die Behandlung der Parodontitis neben der Beseitigung von Keimen, die gründliche Entfernung aller Bakterienschlupflöcher (Zahnbeläge, Zahnsteine, Zahntaschen).

Das bedeutet ein umfassendes Therapiekonzept ist notwendig:

  • Einweisung in die richtige Putztechnik
  • Zahnsteinentfernung
  • professionelle Zahnreinigung
  • Taschenreinigung
  • Wurzelcurettage
  • lokale Antibiotikagabe

 

 
Samstag, 25. Oktober 2014
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