Implantologie

DR. BERND STRIESSNIG


FA für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

FA für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Arzt für Allgemeinmedizin

 

Was sind Implantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, bestehend aus Titan oder Zirkonoxidkeramik. 
Sie bieten eine ganzheitliche Lösung nach dem Vorbild der Natur als Ersatz für Krone und Wurzel.

Bei der Implantation wird der verlorengegangene Zahn bzw. die Wurzel, die Zahnlücke, durch eine künstliche Wurzel, das Implantat, ersetzt und kann anschließend mit einer Zahnkrone versehen werden.

Aber auch bei totalem Zahnverlust gewähren Implantate eine ästhetische und festsitzende Versorgung und damit ein natürliches Aussehen und ein sicheres Gefühl, das wiederum zur Steigerung Ihrer Lebensqualität beiträgt.

Die Implantation bietet somit für jeden vielfältige Lösungen, z.B. eine Zahnlücke, ein freies Kieferende oder beim Fehlen aller Zähne diese mit einem festsitzenden Zahnersatz zu versorgen.

Wie läuft eine Implantat-Behandlung ab?

Nach einer Voruntersuchung und einer genauen Besprechung mit dem Patienten werden die Implantate in das Kiefer eingepflanzt. Sollte der Kieferknochen zu dünn sein kann dieser aufgebaut werden. 

Die Implantate heilen mehrere Monate in den Kieferknochen ein, wobei der Heilungsprozess bei den Kontrollterminen überwacht wird. Danach wird die Schleimhaut um die Implantatköpfe geöffnet und die Überkonstruktion kann befestigt werden. 

Auch bestehende Prothesen können an Implantaten befestigt werden.
Bei korrekter Einbringung heilen heute Implantate in den meisten Fällen gänzlich komplikationsfrei ein!
In welcher Situation kann mir durch ein Implantat geholfen werden?
Zahnlücken / Seitzahnlücken
Freiendlücke
Zahnloser Kiefer

Knochenaufbau - Chirurgische Implantologie

Ein allfällig notwendiger Knochenaufbau wird nie allein sondern immer nur in Kombination mit implantologischen Maßnahmen durchgeführt!

Die chirurgische Leistung besteht dabei aus dem Einsetzen eines oder mehrerer im Regelfall wurzelförmiger Schrauben, sogenannte Implantate, aus Titan oder Zirkonoxidkeramik in den Kieferknochen. Folglich können die Implantate von neuem Knochengewebe einscheidet werden.

Dieses knöcherne Einwachsen bezeichnet man als OsseointegrationDadurch wird das Implantat belastungsfähig und kann für die Verankerung von Kronen, Brücken und Prothesen verwendet werden.

Der chirurgische Eingriff kann dabei häufig bei guten Knochenverhältnissen als Standardimplantation ohne operative Begleitmaßnahmen durchgeführt werden. In Abhängigkeit vom Implantationszeitpunkt nach der Zahnextraktion unterscheidet man Techniken der Frühimplantation von der Spätimplantation. 
Frühimplantationen können dabei sofort nach der Zahnentfernung als Sofortimplantation oder im Regelfall circa sechs Wochen nach der Zahnentfernung und Verheilung des Zahnfleisches durchgeführt werden. 
Von einer Spätimplantation spricht man, wenn zum Zeitpunkt der Implantation auch die knöcherne Abheilung der Extraktionsalveole abgeschlossen ist, hier spricht man von circa drei bis sechs Monaten nach der Zahnentfernung.

In manchen Fällen mit unzureichendem Knochenangebot kann erst durch weitere operative Schritte ein gutes Lager für die Implantation geschaffen werden. Das bedeutet, dass durch die Transplantation von eigenem Knochen oder knochenähnlichen Substanzen Defizite des Kieferknochens ausgeglichen werden. Diese operativen Schritte können in Abhängigkeit der Defektsituation gleichzeitig mit der Implantation, einzeitig, oder zeitversetzt, zweizeitig, erfolgen. 
Im zweiten Fall wird durch den Ersteingriff zunächst ein gutes Implantatbett geschaffen, um dann im Zweiteingriff die Implantation korrekt durchführen zu können.

Die Auswahl des korrekten Verfahrens und verwendeten Materials unterliegt dabei vielen verschiedenen Kriterien, die der erfahrene Operateur mit dem Patienten individuell besprechen und entscheiden muss. Nach der chirurgischen Leistung der Implantation erfolgt die prothetische Versorgung der Implantate.

Implantologie bei ihrem Zahnarzt Dr. Bernd Striessnig in Seeboden 

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